Von Alina Marcinek:
Jeder kennt das Klischee: Ein Pfadfinder muss jeden Tag eine gute Tat machen - Im Comic führt er alte Leute über die Straße, auch wenn die das grad gar nicht wollen.
Es gibt verschiedene Aspekte , wie man als Pfadfinderin mit diesem Bild, Vorurteil umgehen kann: Erst mal: Wie sehr ist man Pfadfinderin im Alltag? Die Kluft ist nur bedingt alltagstauglich (bestimmt wird mir da so manche
widersprechen ;-), somit hat man vor Nichtpfadfindern keinen Grund zur Rechtfertigung.
Ferner stellt sich die Frage, was hinter dem Klischee steckt. Es ist wohl einfach das Bild,
das die Allgemeinheit im Kopf hat von Pfadfinderei. Um es grob auf einen Nenner zu bringen:
Es geht um die Vermittlung von Werten: Engagement zeigen, Respekt haben vor anderen, vor
allem auch vor hilfsbedürftigen, Menschen. Jede muss für sich selber entscheiden, inwieweit
sie das Lebensgefühl der Pfadfinderei in sich trägt. Mal abgesehen davon, dass diese Werte
Allgemeingültigkeit besitzen. Alten Leuten über die Straße zu helfen - das steht auch für soziales Engagement über den eigenen Verband hinaus und wir als PSG brauchen uns da nicht zu verstecken. Eine Art moderne Zebrastreifenhilfe.... Inwieweit jede Einzelne das in ihren Alltag einbringt, ist von ihr selbst abhängig.
Last update on 12.10.2010 by Augusta Hammer-Burgstaller.